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Rückgang der Stellenangebote durch Shutdown in fast allen Branchen

Die Arbeitgeberbewertungsplattform Glassdoor ist der Frage nachgegangen, wie sich in der Corona-Krise die Anzahl der Stellenanzeigen in Deutschland von Ende Februar bis Ende März verändert hat. Danach gingen die Jobinserate in allen Sektoren zurück – mit nur einer Ausnahme.

Die Zahl der Stellenanzeigen in Supermärkten nahm hierzulande vom 24. Februar bis zum 23. März auf der Glassdoor-Plattform um 3,6 Prozent zu – die absolute Ausnahme in der ersten Zeit der Corona-Krise. In allen anderen Sektoren konnten im Vergleich der beiden Stichtage rückläufige Jobangebote beobachtet werden.

Weniger Jobs auch im Gesundheitsbereih

Dabei gab es im Gesundheitsbereich mit einem Minus von 1,8 Prozent noch den geringsten Rückgang. In den Sektoren Pharma & Biotech sowie im Banken- und Finanzwesen betrug die Abnahme der Stellenanzeigen je vier Prozent. Der Automotive-Bereich verzeichnete ein Minus von 4,8 Prozent. Im Baugewerbe ging die Vakanzen um 5,4 Prozent zurück, im Tech-Sektor um 7,4 Prozent.

Tourismus, Gastronomie und Kultur am stärksten von der Krise betroffen

Eine mehr als zehnprozentige Abnahme der Stelleninserate gab es in den Branchen Medien & Publishing (10,7 Prozent), Handel (11,1 Prozent), Consulting (11,7 Prozent) sowie in Marketing & Werbung (13,1 Prozent). Noch stärker betroffen waren der Bereich Kunst & Entertainment mit einem Rückgang der Jobangebote um 20,6 Prozent und die Gastronomie mit einem Minus von 25,9 Prozent. Die mit Abstand größte Abnahme von Stellenausschreibungen musste der Sektor Reisen & Tourismus hinnehmen; dort ging die Zahl der Jobangebote um fast die Hälfte (48,9 Prozent) zurück.

Über die letzten Jahre habe sich die Anzahl der offenen Stellen so gut wie immer und über alle Branchen im Schnitt erhöht, diesen Trend habe die Corona-Pandemie auf einen Schlag umgekehrt, kommentiert Felix Altmann, Corporate Communications Officer bei > Glassdoor, die Zahlen. Dass Unternehmen aktuell konservativ beim Thema Neueinstellungen sind, sei nachvollziehbar, so Altmann, mahnt aber:

"Die Unternehmen tun allerdings gut daran, sich auf ihre Belegschaft zu konzentrieren und mit ihr gemeinsam durch die Krise zu gehen. Wenn diese einmal überstanden ist und das Geschäft wieder anzieht, werden die Arbeitgeber froh sein, weiter auf qualifizierte Fachkräfte zählen zu können."

Wer sich vorschnell von Mitarbeitern trenne, könne es am Ende bereuen, so Altman. Nun sei die Zeit, sich als guter Arbeitgeber für die Zeit nach der Krise zu zeigen.

Quelle:
http://www.xing-news.com/reader/news/articles/3157051?cce=em5e0cbb4d.%3A6p4ua7iJmVeTV10g702hAZ&link_position=digest&newsletter_id=60422&toolbar=true&xng_share_origin=email